Vita von Felicitas Eickelberg

Allgemein

Über Felicitas Eickelberg:

  • Felicitas am Steinway D Flügel in der Nikodemus-Kirche Neukölln; Foto: Klaus Dobler

    geboren 1965 in Bensberg bei Köln
  • bereits in frühen Jahren musikalische Erziehung im Klavierspiel und Gesang
  • seit dem 8. Lebensjahr Unterricht an Violine und Klavier an der Rheinischen Musikschule in Köln
  • ab dem 15. Lebensjahr Mitglied des Jugendsinfonieorchesters (JSO) der Rheinischen Musikschule Köln, wo sie in der zweiten Violine die großen sinfonischen Werke der großen Komponisten mitgespielt hat, z. B. Beethoven, Schubert, Bizet, etc.
  • Schulzeit am Hildegard-von-Bingen-Gymnasium in Köln-Klettenberg; in der Zeit Mitglied der Schulchöre und des Schulorchesters; rege musikalische Aktivitäten an der Schule
  • nach der Schule Studium Klavier, Kammermusik und Liedbegleitung in Köln und Karlsruhe, im Nebenfach Violine
  • weitere Kurse in Liedbegleitung in Berlin und Stuttgart
  • ab 1987 Klavierlehrerin an der Rheinischen Musikschule
  • 1987 und 1994 zahlreiche Meisterkurse in Klavier; Arbeit als Korrepetitorin; Teilnahme an Wettbewerben; 1989 3. Preis im Kölner Chopin-Wettbewerb
  • seit 1987 Kompositionsunterricht und Aufführung diverser Kompositionen bei verschiedenen Anlässen
  • 1995 Geburt der Tochter Manon
  • 1999 Umzug nach Berlin
  • 1999 erste CD mit Improvisationen
  • seit 2001 Klavierlehrerin in Berlin
  • seit 2001 Dirigentin und Improvisatorin
  • Violinstunden bei Tarla Grau
  • 2008 Beginn mit dem Orgelspiel, Gesangsunterricht und Studium der Kirchenmusik (C)
  • 2009 Beginn mit Bratschenspiel (statt Violine), Unterricht bei Irene Lahiri und Felix Korinth
  • 2012 Klavierlehrerin und Ensembleleiterin in Fürstenwalde
  • 2015 Auszug der Tochter und Beginn einer neuen Ära
  • 2016 Wiedereinstieg in das klassische Klavier und Kammermusik nach 10-jähriger Pause
  • fortwährender Gesangsunterricht, momentan bei Rita Anton
  • 2018 neuerlicher Beginn mit Komposition, Abgabe der Ensembles in Fürstenwalde
  • 2019 erste Posaunenstunden
  • August-Dezember 2019 Vertretungsleitung des con-brio Chores Fürstenwalde

Klavier / Orgel / Komposition

Felicitas Eickelberg, Foto: Klaus Dobler

  • 1969 erster Klavierunterricht bei Grete Wehmeyer.
  • 1973 Rheinische Musikschule Köln zu Jürgen Troester.
  • Teilnahme an Jugend musiziert und diverse Preise auf Landes-Regional-und Bundesebene, besonders auch mit Kammermusik.
  • Mitglied der Johanneskantorei in Köln unter Gerda Schaarwächter.
  • Kölner Musikhochschule; Klavierklasse von Prof. Roswitha Gediga.
  • 1984-1989 Studium Klavier Diplom und Klavierpädagogik.
  • Abschluss Klavier mit Auszeichnung und Staatsexamen IP 1989 und 1988.
  • Preis beim Kölner Chopin-Hochschulwettbewerb 1989.
  • Während des Studiums Gründung eines Klaviertrios und Kammermusik bei Amadeus-Quartett und Alban-Berg-Quartett.
  • Von 1987-1997 Klavierlehrerin an der Rheinischen Musikschule Köln.
  • 1989-1994 Liedbegleitungsstudium bei Hartmut Höll.
  • 1989/90 Liedkurse in Berlin und Stuttgart als Begleiterin bei Kursen von Dietrich Fischer-Dieskau zusammen mit dem Bariton Klaus Häger und diversen anderen Sängern.
  • An der Schuke-Orgel in der Nikodemuskirche Berlin © Felicitas Eickelberg

    Seit 1989 Komponistin
  • 1997 Aufführung der „drei Lieder nach h.c.artmann“ in der Kölner Philharmonie anlässlich des „Jugend musiziert“ Bundespreisträgerkonzerts.
  • Beginn mit Klavierimprovisation bei diversen Kölner Jazzern.
  • Arbeit als Korrepetitorin an diversen Berliner Theatern, u. a. Neuköllner Oper.
  • Seit 1999 Aufnahme von diversen Improvisations-CDs im Eigenverlag; Unterricht bei Berliner Jazzern und Komponisten; Konzerte mit Solo-Improvisationen und Kammermusik sowie Liedern in Berlin und Umgebung.
  • Seit 2001 Klavierlehrerin an der Musikschule Leo Kestenberg in Tempelhof-Schöneberg.
  • Seit 2008 regelmäßige Orgelvertretungen an der Martin-Lutherkirche Neukölln (Honorarkraft), der 12-Apostelkirche in Schöneberg und diversen anderen Kirchen in Berlin.
  • 2009-2013 Studium der Kirchenmusik in Berlin an der UdK/EKBO und in Herford an der Hochschule für Kirchenmusik. Abschluss: C-Examen in Orgel, Chorleitung und Kinderchorleitung; Nebenfach Violine, jetzt Bratsche.
  • Seit 2012 Klavierlehrerin an der Musikschule Jutta Speidel in Fürstenwalde/Spree (LOS).
  • 2013-2014 Gaststudium Orgel in Herford.
  • Tätigkeit als freie Organistin an diversen Kirchen in Berlin. Improvisationskonzerte mit Orgel.
  • 2014 erste Orgel-CD entsteht.
  • Mitglied in diversen Berliner Laienorchestern
  • Seit 2016 Mitglied des Sinfonieorchesters Tempelhof mit Bratsche; seit 2017 des SOS (Sinfonieorchester Schöneberg).
  • seit 2016 Kammermusikkonzerte in Berlin
  • Oktober 2017 Auftritt mit einer Sängerin beim Chorverband in Bonn.
  • Fortbildungen in Dirigieren bei diversen Lehrern und in einigen Kursen.

Improvisation

In der Martin-Luther-Kirche Neukölln © Felicitas Eickelberg

Die Kölner Pianistin und Organistin Felicitas Eickelberg begann im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. In ihrer Heimatstadt wuchs sie in eine lebendige, musikalische Szene hinein, in der Improvisation, Neue Musik, Klassik und Jazz eine friedliche Koexistenz führten. Sie studierte klassisches Klavier an der Musikhochschule in Köln, bevor sie sich der Improvisation zuwandte und bei einigen Kölner Jazzmusikern Unterricht nahm. Eickelberg nahm private Stunden in Komposition bei verschiedenen Kölner und Berliner Komponistinnen und Komponisten. Ihre Kompositionen wurden vielfach in Köln aufgeführt.

Seit 1999 ist Berlin ihr Lebenszentrum, in dem sie ihre Improvisationen in verschiedensten Locations der klassischen Musik-, Jazz- und Kirchenmusikszene spielt. Wichtige Einflüsse aus Berlin sind Antonis Anissegos, Andreas Eschen und Julia Kadel, die in jungen Jahren ihre Klavierschülerin war. 2012 schloss Eickelberg zudem das Studium in C-Kirchenmusik in Berlin ab, begleitet von diversen namhaften Organisten und Improvisatoren der Kirchenmusikszene wie Stefano Barberino und Dirk Elsemann. Zurzeit arbeitet sie an einer Psalmvertonung.

Ihre Improvisationen sind sowohl tonal als auch atonal, jazzig bis klassisch, frei assoziierend bis verträumt. Auch Stummfilmkonzerte begleitete Eickelberg musikalisch auf der Orgel.

In ihrer aktuellen CD „If Spring“, ihrer sechsten, die fast genau 20 Jahre nach ihrer ersten CD (Blauer Samstag) herauskam, beweist sie, dass sie ihren Stil gefunden hat und sich darin wohlfühlt.

Kirchenmusik

Orgelspiel an der Walcker-Orgel der Martin-Luther-Kirche Berlin, Felicitas Eickelberg 2020

Felicitas Eickelberg begann 2008 mit dem Orgelspiel, als ein ehemaliger Schüler sie einfach auf die Orgelbank setzte. Ab da nahm das Schicksal seinen Lauf.

Es folgte das Studium im C-Seminar Berlin, erst im katholischen, dann nach der Konversion 2009 im evangelischen C-Seminar an der EKBO (evangelische Kirche Berlin Brandenburg oberschlesische Lausitz), und zwar in den Fächern Orgelspielen, Chorleitung und Kinderchorleitung.

Alle drei Fächer wurden 2013 mit dem C-Examen abgeschlossen.

Felicitas Orgellehrer waren unter anderem Ingo Schulz, Helmut Hoeft, Dirk Elsemann und Stefano Barberino. Ihre Ausbildung in Chorleitung und Kinderchorleitung erhielt sie von Günter Brick und Tobias Brommann.

An das C-Studium schloss Felicitas noch ein zweisemestriges Gaststudium an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik in Herford bei Christoph Grohmann, Orgel, an.

An der Schuke-Orgel in der Nikodemuskirche Berlin, 2020

An der Schuke-Orgel in der Nikodemuskirche Berlin, 2020

Ihre Spezialität war von Anfang an das Improvisieren auf der Orgel, ein Erbstück des verstorbenen ehemaligen Domorganisten von Würzburg, Philipp Kunz. Das war der Opa von Felicitas.

Leider hat sie ihn nie kennengelernt, da er früh im Krieg fiel. Sie hat ihm ihre erste CD mit Orgelimprovisationen gewidmet.

Seit 2008 spielt Felicitas regelmäßig Gottesdienste an der Martin-Luther-Kirche in Neukölln, außerdem an der 12-Apostelkirche in Schöneberg, der Nikodemus-Kirche in Neukölln sowie an vielen anderen Kirchen in Berlin.

Sie begleitete schon etliche Stummfilmkonzerte, u. a. in der REFO Moabit und der Genezareth-Kirche Neukölln.

Als Chorsängerin sang sie u. a. in der Berliner Domkantorei, im Bach-Chor an der Gedächtniskirche und derzeit wieder im Ölberg-Chor Kreuzberg, wo sie auch als Assistentin bei der Einstudierung hilft.

Von 2014-2015 leitete sie die Singschule der Bekenntniskirche in Berlin-Treptow.

Aktuell stehen musikalische Gottesdienste sowie die Begleitung der Frauen-Gottesdienste von Evas Arche regelmäßig auf dem Programm.

Außerdem begleitet sie auch verschiedene kirchliche Veranstaltungen musikalisch, macht Orgelführungen für Kinder und hält Vorträge über kirchenmusikalische Themen.

Die Ausgabe Juni/Juli 2019 der Gemeindezeitung der Evangelischen Kirchengemeinde Martin Luther ist eine Ode an die 60 Jahre alte Orgel der Kirche. In dieser Ausgabe gibt es einen Artikel von und über Felicitas und ihre Verbindung zum Orgelspiel. Auf Seite 6 geht's los: PDF lesen oder auf der Kirchenseite ansehen.

Kontakt zu Felicitas Eickelberg

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Ihre Felicitas Eickelberg

E-Mail: music@felicitaseickelberg.com